Teil I · 7/10

Die Zeichensetzung: Kommas, die Leben retten

Wann ein Komma steht und wann es bloß modisch ist.

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Nebensätze

Vor че („dass“), който, която, което, които („der, die, das, die“ als Relativpronomen), когато („wenn, als“), където („wo“), защото („weil“), ако („wenn, falls“) steht ein Komma, wenn sie einen Nebensatz einleiten.

  • Знам, че си прав. („Ich weiß, dass du recht hast.“)
  • Човекът, който звъня, беше съседът. („Der Mann, der geklingelt hat, war der Nachbar.“)

Eingeschobene Satzteile

Иван, моят брат, живее във Виена. („Iwan, mein Bruder, lebt in Wien.“) Die beiden Kommas bewahren Ihren Bruder davor, auf mysteriöse Weise aus dem Satz zu verschwinden.

Anreden

Хайде да ядем, бабо! – mit dem Komma laden Sie Oma zu Tisch. Ohne es („Хайде да ядем баба“) wird Oma zum Menü.

Unter uns gesagt

Das klassische Beispiel „Да убием, не да помилваме“ und „Да убием не, да помилваме“ („Hinrichten, nicht begnadigen“ und „Nicht hinrichten, begnadigen“) kennt jeder Schüler. Ein einziges Komma ist der Unterschied zwischen Begnadigung und Nachruf. Es ist gratis, setzen Sie es.

Wann KEIN Komma steht

  • vor „и“ („und“) bei gleichrangigen Satzgliedern: купих хляб и мляко („ich kaufte Brot und Milch“)
  • zwischen Subjekt und Prädikat, egal wie lang das Subjekt ist
  • vor „като“ („wie“) in Vergleichen ohne Verb: бял като сняг („weiß wie Schnee“)

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Zuletzt überarbeitet: Oktober 2026