Ran Bossilek (1886–1958)
Mit bürgerlichem Namen heißt er Gentscho Negenzow. Er ist der Schöpfer der „Patilanzi“ (Патиланци) – der lustigen Abenteuer einer Schar ungezogener Kinder, die noch heute wie ein Bericht aus jedem Hinterhof klingen. Er hat auch viele Volksmärchen nacherzählt.
Angel Karalijtschew (1902–1972)
Der Meister des kurzen Märchens. „Das Roggenbrötchen“ (Ръжено хлебче) ist vielleicht das bekannteste bulgarische Märchen für Kinder, und seine Tiermärchen werden seit Generationen vor dem Einschlafen gelesen.
Elin Pelin
„Jan Bibijan“ (Ян Бибиян) – die Abenteuer eines unartigen Jungen, der sich mit dem Teufel Fjut anfreundet. Eine Warnung: Die Kinder könnten sich ein Beispiel nehmen.
Leda Mileva (1920–2013)
Dichterin und Übersetzerin. Ihr Gedicht „Das weiße Häschen“ (Зайченцето бяло) ist zu einem Lied geworden, das jedes bulgarische Kind kennt.
Die Volksmärchen
Hitar Petar, Kumtscho Waltscho, Kuma Lissa – die Helden der Volksmärchen sind schlau, hungrig und immer in Schwierigkeiten. Ideal zum Vorlesen am Abend und als Erklärung, warum man Füchsen nicht trauen sollte.
Jeder Bulgare kennt mindestens ein Kindergedicht auswendig. Meist trägt er es auf Hochzeiten vor – nach dem zweiten Rakija.